Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sinnvoll und wertschöpfend nutzen

Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO ist ein zentrales Element im Rahmen der Rechenschaftspflicht des Verantwortlichen nach Art. 5 Abs.2 DSGVO. Verantwortliche müssen nach Art. 30 DSGVO grundsätzlich ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten führen. Diese Verpflichtung erfordert einen entsprechenden Aufwand und ist ein fortlaufender Prozess. Aus der Verpflichtung kann jedoch ein wertvolles Instrument zur Steuerung, zur Kontrolle und zum Mehrwert für den Verantwortlichen und seine Beschäftigten werden. Eine zielführende und zugleich wertschöpfende Umsetzung bietet die Möglichkeit, einen echten Mehrwert und Nutzen für den Verantwortlichen und die Beschäftigten zu generieren. Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sollte mehr sein als ein Pflichtdokument für die Schublade. Erfahren Sie in dem Grundlagenwebinar, welche Ansatzpunkte sich bieten, um ausgehend den Grundlagen und gesetzlichen Mindestinhalten nützliche Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten zu gestalten.

Ausgehend von den gesetzlichen Anforderungen und Mindestinhalten des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten wird den Teilnehmenden erläutert, welche Möglichkeiten und Erweiterungen bestehen, um einen Mehrwert zu generieren. Dabei werden Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen der DSK, des BfDI und der Landesdatenschutzbeauftragten einbezogen.

Inhalte:

    • Grundlagen und Anforderungen der DSGVO zum Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
    • Handlungsempfehlungen des BfDI, der DSK und der Landesdatenschutzbeauftragten
    • Möglichkeiten und Vorschläge einer über die Dokumentation hinausgehenden zielführenden und wertschöpfenden Nutzung des VvT
    • Praktische Beispiele
  • Manuel Heinemann

  • Erklärung der Grundlagen und Mindestinhalte
  • Muster und Praxisbeispiele
  • Weitergehende Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten zur Wertschöpfung

Volljurist und Hochschullehrer
Manuel Heinemann

Manuel Heinemann

Volljurist und Hochschullehrer

Manuel Heinemann ist Volljurist und Diplom-Kaufmann (FH). Er ist Hochschullehrer und Fachleiter Recht der Digitalisierung an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz. Zuvor war er als Justiziar und behördlicher Datenschutzbeauftragter beim Landesamt für Finanzen in Koblenz tätig. Vor der Tätigkeit in der Verwaltung war Herr Heinemann als Partner und Fachanwalt für Arbeits- und Insolvenzrecht sowie als externer Datenschutzbeauftragter in Osnabrück tätig. Während dieser Zeit war er auch geschäftsführender Gesellschafter der SaphirIT GmbH im Bereich Datenschutz und Compliance. Herr Heinemann ist als Datenschutzbeauftragter, Datenschutzmanager und Datenschutzauditor vom TÜV Rheinland zertifiziert. Seine Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Datenschutz und in der Digitalisierung.


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Details

22. November 2022 14:00
22. November 2022 16:00
Online

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, insbesondere in den Bereichen der Zentralabteilungen und der IT sowie Datenschutzmanager und -koordinatoren. Das Seminar richtet sich an Neu- und Quereinsteiger sowie Personen, die bereits erste Erfahrungen im Datenschutz haben.