Social Media Awareness - Sicherer in sozialen Netzwerken
Gegenstand des Seminars

Es wird gepostet, getwittert, geliked (oder auch nicht), Bilder geteilt und Sprachnachrichten verschickt. Sehr versiert gleiten wir durch den Social Media-Alltag, die Grenzen zwischen analoger und digitaler Kommunikation sind aufgeweicht. Welche Informationsquelle unsere Posts, Tweets, Likes und Shares für Cyberkriminelle darstellen, das ist den wenigsten bewusst. In dem Seminar wollen wir die digitalen Fußspuren verfolgen und aufzeigen, warum unsere ‚Daten’ so beliebt sind und welche Risiken bestehen.

Zielsetzung

Das Ziel ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter für einen bewussten Umgang mit modernen Kommunikationsmedien. Hierzu gehört die wichtige Unterscheidung zwischen privaten Äußerungen und beruflichen Angelegenheiten, wie auch zwischen vertraulichen und öffentlichen Informationen. Diese Regeln sind in den Social-Media-Guidelines und Compliance-Richtlinien meist genau definiert, aber entweder dem einzelnen Mitarbeiter unbekannt oder die konkrete Umsetzung wurde nicht gelernt. Durch das Aufzeigen von möglichen Risiken (Fraud, Social Engineering, Fake Profile, Grooming, Phishing etc.) soll ein differenzierter Umgang mit sozialen Medien erzielt werden – der vor allem im beruflichen Sektor in Einklang mit den bestehenden Richtlinien steht. . Dabei kommen auch Gamification-Tools zum Einsatz.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die beruflich und privat soziale Medien nutzen.

Seminarablauf

Themenüberblick, 09:30-17:30 Uhr:

1. Status Quo: Welche Medien und Kanäle werden genutzt und wozu

  • Erstellung eines individuellen Social-Media-Profils
  • Sicherheitsaspekte der einzelnen Medien
  • Erarbeiten von Kategorien und klaren Grenzen: beruflich – privat – vertraulich – öffentlich –geheim etc.

2. Veränderungen unseres Kommunikationsverhaltens durch Social Media & Co.

  • Gestaltung von Beziehung und sozialem Miteinander durch Social Media und digitale Möglichkeiten
  • Veränderungen der Arbeits- und Sicherheitskultur durch Nutzung von Social Media im beruflichen Kontext
  • Offline-Möglichkeiten sozialer Kontakte

3. Mögliche „Interessenten“ von digitalen Fußspuren

  • Vorstellung klassischer Cybercrime-Szenarien im Umfeld von Social Media: Social Engineering, (CEO-)Fraud, (Spear-, Whale-)Phishing Social Bots, Fake Profile, Shit Storms, Cyber Grooming und Co.
  • Konkrete Nutzungsmöglichkeiten eigener Daten für Cybercrime-Szenarien

4. Compliance-Richtlinien und Social-Media-Guidelines

  • Allgemeinen Grundlagen der meisten Guidlines werden vorgestellt
  • Eigenes Verhalten in Austausch mit den Regeln bringen

5. Optionaler Medieneinsatz: Diverse Social-Media-Planspiele, u. a. Security Arena-Minigames

  • „Social Media“
  • „Social Media – Fake Profile“
  • „Mobbing”
Referenten
Ivona  Matas, ist Diplom-Psychologin und systemische Therapeutin. Sie verfügt über mehr als 15 Jahre Agenturerfahrung, u. a. als Senior-Projektleiterin von Marktforschungs- und wirtschaftspsychologischen Studien. Neben ihrer Arbeit im Bereich der ‚analogen’ Sicherheit im Rahmen von Kriseninterventionen und Traumatherapien nach Unfällen, Gewaltverbrechen oder Raubüberfällen ist sie Spezialistin für IT-(Security)-Studien und Human factor im Bereich Digitalisierung und Cybersicherheit.
Termin und Ort
Ort:
Tagungshotel (wird noch bekannt gegeben)
Berlin


Zeitraum:
09.04.2019 09:30 Uhr - 09.04.2019 17:30 Uhr

Preis
490,- Euro zzgl. MwSt.
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