Compliance-Praxis: Betrug, Täuschung, Korruption - Digitale Spuren bei Wirtschaftsstraftaten in Behörden und Unternehmen erkennen und nutzen
Gegenstand des Seminars

Wirtschaftsstraftaten stellen nur 1% der bekannt gewordenen Kriminalität dar und machen gleichzeitig mehr als 40% des jährlichen Gesamtschadens durch kriminelles Verhalten aus. Betroffen von Betrug, Untreue, Korruption etc. sind dabei Behörden ebenso wie Unternehmen.

Bei der Tatbegehung spielt die Nutzung von Informationstechnologien eine entscheidende Rolle. Umso wichtiger wird es für die Geschädigten Beweise in Computernetzen, auf einzelnen Rechnern oder auch mobilen Endgeräten gerichtsfest zu sichern. Die große Herausforderung für Unternehmen und Behörden ist es, bereits vor einem Schaden ausreichend Vorsorge zu treffen und die geltenden Compliance Regeln zu beachten. Das Seminar thematisiert bekannt gewordene Betrugs- und Korruptionsfälle, zeigt die Herausforderungen sowie Risiken bei der Aufarbeitung auf und leitet hieraus wesentliche Schlussfolgerungen unter Complianceaspekten ab.

Zielsetzung

Das Seminar stellt verschiedene Phänomene und Aspekte wirtschaftskriminellen Verhaltens dar und geht dabei auf Täter, Methoden und Oper ein. Das Tatmittel „Computer“ steht im Zentrum des Seminarverlaufs. Auf der Grundlage anonymisierter Erkenntnisse aus abgeschlossenen und laufenden Verfahren werden Maßnahmen entwickelt, die Teil eines Compliance Managementsystems (CMS) sein sollten.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich sowohl an Ermittler aus Sicherheitsbehörden als auch aus Unternehmen sowie deren Compliance und Anti-Korruptionsbeauftragte.

Seminarablauf

Themenüberblick, 09:30-17:00 Uhr:

  • Phänomen „Wirtschaftskriminalität“ – Täter – Methoden und Opfer
  • Rechtliche Aspekte
    • Straftatbestände
    • Unternehmer- und Aufsichtspflichten
    • Datenschutz vs. Compliance?
    • Vergaberecht
  • Anforderungen an Compliance Managementsysteme zur Verhinderung oder Aufklärung von Wirtschaftsstraftaten aus rechtlicher, technischer, organisatorischer Sicht
  • Forensische Vorbereitungen in Computernetzen
  • Anforderungen an die Erstellung von IT forensischer Gutachten
Referenten
Dirk  Fleischer, ist ehemaliger Polizeivollzugsbeamter der Bundespolizei und absolvierte 2003 sein Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei. Weiterhin war er Stellvertretender CSO und Leiter des globalen Krisenmanagements der Deutschen Bahn AG. Dirk Fleischer absolvierte im Jahr 2015 sein Masterstudium in Kriminologie an der Ruhruniversität Bochum. Nach seinem erfolgreichen Abschluss war er als CISO und CSO bei der Lanxess AG beschäftigt.
Termin und Ort
Ort:
Tagungshotel (wird noch bekannt gegeben)
Bonn


Zeitraum:
15.11.2018 09:30 Uhr - 15.11.2018 17:00 Uhr

Preis
490,- Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung


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